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Über uns

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Der Hof „4 Linden“ liegt in Vetschau, im Aachener Nord-Westen und ist eine seit über 30 Jahren gewachsene ökologische Wohn- und Lebensgemeinschaft, die von dem Architekten und Bildhauer Andreas Dilthey entwickelt und aufgebaut wurde und den er jetzt zusammen mit Jana Koppert führt weiter entwickelt. Es gibt einige feste Bewohner, darunter auch viele Tiere, wie Esel, Schafe, Ziegen, Hühner, Laufenten, Kaninchen, Hund, Katze, Maus, aber auch erste Bienenvölker, die den zahlreichen Obstbäumen, Kräutern, Blumen und Gemüsepflanzen zu reicher Frucht verhelfen!

Die wechselnden Bewohner sind vor vor allem internationale freiwillige Helfer (www.wwoof.de), die eine Zeit lang gegen Kost und Logies an unseren ökologischen, nachhaltig-ganzheitlich orientierten Projekten mitarbeiten. So entsteht eine ganz eigene Form von Gemeinschaft, die bemüht ist, ein harmonisches, sinnerfülltes Leben zu führen, im Einklang mit der Natur, autark, autonom und authentisch. 

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urlaub.pngAlle Gebäude von „4 Linden“ sind aus natürlichen, vor Ort verfügbaren Materialien wie Holz, Lehm und Stroh gebaut und sind zu 95% kompostierbar. Strom erzeugen wir durch ein eigenes Windrad und einen Sonnenkollektor für warmes Wasser. Das Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und zur Bewässerung unserer Gärten verwendet.

Wir profitieren gegenseitig von unseren Erfahrungen und Experimenten mit Heilpflanzen oder natürlichen Baustoffen und tauschen uns darüber aus. Sauberes Wasser, Garten für Gemüse und Kräuter, Energie, Kleidung und das Haus als dritte Haut sind hier wie überall auf der Welt gleichermaßen Grundvoraussetzungen zum Siedeln bzw. Leben. Auf „4 Linden“ wollen wir ein Beispiel geben, wie diese „basics“ ökologisch, ganzheitlich und nachhaltig gestaltet und weiter entwickelt werden können, um diese Werte mit unseren Brüdern und Schwestern in Afrika und überall auf der Welt zu teilen.Von einem unserer ganzheitlichen Projekte - „Afrika Morgen e.V.“ wurde bereits berichtet, als wir Ende 2012 einen Container mit Sachspenden aus der Aachener Bevölkerung nach Kamerun entsenden konnten. Damit unterstützen wir ein Waisenhaus, eine Klinik und den GEH (garden for education and healing), mit dem wir in direkter Verbindung stehen:

In diesem Sinne stellen wir uns auch ein „Europa Morgen“ oder „Welt Morgen“ vor, und suchen Menschen, die diese Projekte mit aufbauen wollen! Ab diesem Frühjahr bieten wir neben Führungen über den Hof, mit dem Schwerpunkt „ökologisches Bauen“ auch Kindergeburtstage, Erlebnistage für Kinder und verschiedene Projekte für Schulklassen, sowie Eselritte und-wanderungen sowie Kutschfahrten an.

Weiterhin gibt es Töpfer- und Trommelkurse, Veranstaltungen, Seminare und Workshops, in denen weltweite Themen wie Natur- und Umweltschutz, gesunde Ernährung, sowie die Entwicklung von ganzheitlichen Projekten behandelt werden. Auch ganzheitliche Massagen Im „Lomi-Lomi“- oder Esalen-Stil werden angeboten! Unser helles Atelier kann für Seminare auch von außen genutzt werden. So waren bereits Spezialisten für Kompost-toiletten, Effektive Mikroorganismen (EM) oder Permakultur zu Gast, sowie der berühmte Sonnenyogi Umarshankar.

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Personen

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Andreas Dilthey, Jg. 1957, Vater von 5 Kindern, Architekt, Bildhauer, Lehmbauer, Entwicklungshelfer und Selbstversorger lebt seit 38 Jahren auf seinem Ökohof "4 Linden" in Aachen, wo er ein außergewöhnliches Kleinod und Naturparadies geschaffen hat. 1977 kommt er nach Aachen um Architektur zu studieren. Während des Studiums sammelt er erste Lehmbau-Erfahrungen mit seinem eigenen Haus, parallel dazu arbeitet er im Lehrstuhl für Plastik und Bildhauerei an der RWTH Aachen mit. Nach dem Studium ist er 18 Jahre lang als Architekt und Bildhauer in der Kirchenausstattung und Renovierung tätig sowie in der Herstellung von liturgischen Geräten wie Altäre, Tabernakel, Ambo, Kreuze, aufwendige Schmuckfußböden und führt Arbeiten in Marmor, Bronze und Lehm aus.

2001 Planung der U.KA, Cité d'Université du Kasayi, einer Universitätsstadt für 10.000 Einwohner in Kananga, Hauptstadt der Provinz Kasayi in der DR Kongo, sowie 2004/2005 Planungen für den Wiederaufbau der Provinz Khost in Afghanistan. Beide Projekte basieren auf einer ganzheitlichen Konzeption, die alle Lebensbereiche der Betroffenen und zukünftigen Nutzer mit einschließt.

Seit 2011 unterstützt und entwickelt er den 2001 gegründeten GEH-Garten for Education and Healing, in Bamenda, Kamerun, eine Kombination aus Waisenhaus und Naturheilgarten. Geplant sind 24 Häuser, davon 2 Kliniken, 1 Schule, sowie der REH-Royal Center for Education and Healing in Bambui, 25 km von Bamenda entfernt.

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Jana Koppert, Jg. 1975, Mutter eines Sohnes, (Lebens-)Künstlerin, Keramikerin, Masseurin, Trommlerin.....

Meine Mutter nannte mich „Hexe Liese“, ich mich selbst „Jana Koppert Klax“, später „Jana Chamäleon Klax“ und mein westafrikanischer Lehrer „Okomfoba“- Medizinfrau. Jetzt wohne ich in einem kleinen Hexenhaus auf dem Hof „4 Linden“ und übe mich darin, ein ganzheitliches, nachhaltiges und authentisches Leben zu führen. Ich arbeite in den Bereichen Natur, Kunst, Kultur und Heilung, sowie als Betreuerin an der Waldorfschule, und beschäftige mich mit den Themenfeldern Gemeinschaft, Selbstversorgung, Ökologie und Heilung. In meinem Atelier auf „4 Linden“ gebe ich Kurse in Keramik und Afrikanischem Trommeln. Zusammen mit Andreas Dilthey und der temporären Hofgemeinschaft arbeiten wir an der Entwicklung unserer Projekte hier sowie für die von „Afrika Morgen e.V.“ (s.o.)